Yoga für Menschen mit Hypermobilität (HSD/hEDS)
Yoga, das endlich zu deinem Körper und Nervensystem passt
Viele Menschen mit Hypermobilität erleben im Yoga genau das Gegenteil von dem, was eigentlich helfen soll: mehr Flexibilität statt Stabilität, mehr Beschwerden statt Entlastung.
Kennst du das?
„Yoga macht dich beweglicher, das ist doch hilfreich bei Verspannungen.“
„Versuch dich mehr zu dehnen, dann wird es besser mit den Beschwerden.“
„Bei Hypermobilität lieber vorsichtig sein oder Yoga vermeiden.“
Für viele hypermobile Menschen passt genau dieses Verständnis von Yoga nicht zu ihrem Körper. Denn mehr Beweglichkeit ist oft nicht hilfreich, sondern eher ein Risiko.
WARUM DAS PASSIERT
Systematische Bindegewebserkrankungen wie HSD (Hypermobile Spectrum Disorder) und hEDS (hypermobile Ehlers-Danlos-Syndrom) sind große Spektren. Was einem Menschen aus diesem Spektrum helfen kann, mag bei einem anderen Menschen leider nicht sinnvoll sein.
Es braucht grundlegendes Verständnis von Anatomie, Biomechanik und Bewegungslehre sowie eine sehr große Tool-Box, wie all dies für Menschen mit Hypermobilität individuell angepasst werden kann. Leider ist nicht jede/r Physiotherapeut/in, Yoga, Pilates und Fitness Teacher darin automatisch ausgebildet.
Wenn Gelenke und Bindegewebe mehr Beweglichkeit zulassen als bei anderen Menschen, führt das oft u.a. zu Instabilität, Kompensation und schlechtere Propriozeption.
Das kann im Yoga dazu führen, dass:
Positionen „leicht“ ausgeführt werden können, aber instabil sind
Endrange-Bewegungen unbewusst überschritten werden
(Die richtigen) Muskeln zu wenig aktiv stabilisieren
nach dem Yoga Schmerzen oder Überlastung auftreten
Das Problem ist nicht Yoga selbst, sondern die fehlende Anpassung an diese körperlichen Voraussetzungen.
WAS SICH mit HYPER YOGA VERÄNDERT
Hyper Yoga setzt nicht bei mehr Flexibilität an, sondern bei mehr Stabilität, Körperwahrnehmung, Individualität und Support. Denn Yoga kann für Menschen mit Hypermobilität sehr wertvoll sein, wenn die passende Begleitung erfolgt. Oft brauchen sie nur eine andere Art von Yoga.
Stabilität und Kontrolle
Aktive Stabilisierung der Übung statt passives „Hineinsinken“ / tiefer in die Asana kommen
Muskelaktivierung vor und während der Haltung
Aufbau von Kontrolle in der Range-of-Motion (Fokus geringe ROM statt End-Range)
Ausrichtung & Körperwahrnehmung
Individuelles Alignment durch Berücksichtigung der individuellen Anatomie
Verbesserung der Propriozeption
Wahrnehmung von Körperpositionen und Atemfunktionen
Funktionelle Bewegung
Integration von Bewegungsmustern aus dem Alltag
Umfassendes Warmup, was anatomisch sinnvoll auf Folge-Übungen vorbereitet
Fokus auf aktiver Bewegungsrange statt passives, isoliertes Dehnen
Hilfsmittel & Unterstützung
Umfassender Einsatz von Zubehör (Blöcke, Bänder, Ball, Bolster, Decke)
Anpassung der Übung an den Körper
Berücksichtigung von Komorbiditäten wie z.B. Neurodivergenz, Dysautonomie, MCAS
Nervensystem & Belastung
Berücksichtigung reizempfindlicher Nervensysteme
Umfassendes Warm-up vor Belastung
Integration von Pausen und Regulation
“ICH BIN ÜBERZEUGT, DASS HYPERMOBILE MENSCHEN MIT DEN RICHTIGEN TOOLS UND TECHNIKEN NACHHALTIG KRAFT, STABILITÄT UND EIN VERTRAUENSVOLLES KÖRPERGEFÜHL mit YOGA AUFBAUEN KÖNNEN.”
WARUM DAS WICHTIG IST
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, immer wieder mit Verletzungen und Einschränkungen umgehen zu müssen, Routinen zu pausieren und zu neu starten. Schnell entsteht Sorge und Angst vor Bewegung, da der letzte Schmerz-Flare Up nicht lang her ist.
Viele Menschen mit Hypermobilität erleben:
wiederkehrende Verletzungen
Unsicherheit in Bewegung
Frust trotz „korrekter“ Übungsausführung
Angst vor Belastung oder Schmerz
Wenn du bisher erlebt hast, dass Yoga deinem Körper nicht dauerhaft gut tut, liegt das nicht an dir. Oft liegt es daran, dass die meisten Yoga-Ansätze nicht für hypermobile Körper entwickelt wurden.
Hyper Yoga setzt genau hier an:
Yoga, das endlich zu deinem Körper und Nervensystem passt.
Mit meiner Arbeit kann ich dich nicht heilen und dir nicht versprechen, dass du nie wieder Schmerzen haben wirst. Aber ich kann dir als Yogalehrerin und Trainerin mit Spezialisierung auf Hypermobilität mit meinem großen Wissensstand dabei helfen,
deinen Körper in Bewegung besser zu verstehen
mit dir Tools und Techniken von Übungen zu erarbeiten, die zu dir passen
eine individuelle und anpassungsfähige Bewegungsroutine zu etablieren
ein vertrauensvolles Körpergefühl aufzubauen
wie du mit einem Schmerz-Flare Up umgehen kannst
die Freude an Bewegung wiederzuentdecken
Einzeltraining buchen
“Jeder Mensch ist individuell und genauso individuell darf der support für deinen hypermobiler körper sein.”
Wenn du dir eine individuelle Begleitung wünschst, arbeite ich im Einzeltraining gezielt mit dir daran, Yoga und Bewegung so anzupassen, dass es zu deinem Körper, deinem Alltag und deinem Nervensystem passt.