Yoga für Menschen mit Hypermobilität (HSD/hEDS)
und Neurodivergenz (ADHS/AuDHS)
Hyper Yoga
Yoga kann eine wertvolle Unterstützung für Körper und Nervensystem sein. Die Yoga-Praxis umfasst weit mehr als körperliche Übungen und bietet mit Asana, Pranayama, Meditation und gelebte Philosophie ein breites Spektrum an hilfreichen Werkzeugen.
Gleichzeitig ist nicht jede Art Yoga automatisch für jeden Menschen gleichermaßen hilfreich. Denn Körper, Nervensysteme und Bedürfnisse sind unterschiedlich.
Als Yogalehrerin und Trainerin mit symptomatischer Hypermobilität (HSD) und ADHS habe ich selbst erfahren, wie frustrierend es sein kann, wenn Yoga-Klassen, Ausbildungen oder Online-Kurse die Besonderheiten von Hypermobilität und Neurodivergenz nicht berücksichtigen.
Was vielen nicht-hypermobilen und neurotypischen Menschen hilft, kann bei hypermobilen oder neurodivergenten Menschen manchmal sogar das Gegenteil bewirken.
Viele Menschen üben Yoga, um beweglicher, ausgeglichener oder entspannter zu werden. Hypermobile Menschen profitieren häufig stärker von Stabilität, Bewegungskontrolle, Atem- und Nervensystemarbeit und einer verbesserten Propriozeption als von zusätzlicher Flexibilität.
Auch werden neurodivergente Menschen nicht automatisch ruhiger, präsenter oder achtsamer, nur weil sie länger still sitzen, meditieren oder langsame Yogaformen praktizieren. Unterschiedliche Nervensysteme benötigen unterschiedliche Zugänge zu Regulation, Fokus und Wohlbefinden.
Bis zur korrekten Diagnose vergehen bei vielen Menschen Jahre und selbst nach einer Diagnose ist man leider oftmals doch auf sich allein gestellt, wie Bewegung, Yoga und Training nun bei den Symptomen helfen kann.
Aktuelle Forschung zeigt zudem, dass Hypermobilität und Neurodivergenz wie ADHS oder Autismus häufiger gemeinsam auftreten als in der Allgemeinbevölkerung. Viele Menschen erleben deshalb sowohl körperliche als auch nervensystembezogene Herausforderungen in ihrer Yoga-Praxis.
Gleichzeitig sind sowohl HSD und hEDS als auch Neurodivergenz Spektren mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen, Bedürfnissen und Erfahrungen.
Deshalb braucht es mehr als allgemeine Empfehlungen. Es braucht ein Verständnis von Anatomie, Biomechanik, Nervensystem, Bewegungslehre und vor allem die Fähigkeit, Yoga individuell auf die Bedürfnisse anzupassen.
Was ist Hyper Yoga?
Yoga, das endlich zu deinem Körper und Nervensystem passt.
Hyper Yoga ist mein Ansatz für Yoga mit Hypermobilität, HSD, hEDS und Neurodivergenz.
Im Mittelpunkt stehen nicht perfekte Positionen oder allgemeine Regeln, sondern die Frage:
Wie kann Yoga so angepasst werden, dass es deinen Körper und dein Nervensystem sinnvoll unterstützt?
Hyper Yoga verbindet Yoga, funktionelle Bewegungslehre, Kraftaufbau, Atemarbeit und Körperwahrnehmung zu einem individuellen und anpassungsfähigen Ansatz.
Denn es gibt nicht die eine richtige Art, Yoga zu üben. Entscheidend ist, dass die Praxis zu deinem Körper passt.
Yoga mit Hypermobilität (HSD/hEDS)
Menschen mit Hypermobilität können Yoga üben, oft profitieren sie jedoch von einem anderen Fokus als die meisten Yoga-Klassen vermitteln.
Statt noch beweglicher zu werden, stehen Stabilität, Kontrolle, Propriozeption und individuelle Anpassungen im Vordergrund.
Erfahre mehr darüber, wie der funktionelle Ansatz von Hyper Yoga dabei helfen kann, mit mehr Stabilität, Verständnis und Vertrauen in Bewegung zu üben.
Yoga mit ADHS
Ein ADHS Gehirn und reizoffenes Nervensystem erhält nicht zwangsläufig Entspannung durch Yoga, sondern braucht häufig einen anderen Zugang dazu.
Das Bild des ruhigen, gelassenen Yogis kennen wir alle. Doch Ruhe, Regulation und Achtsamkeit entstehen nicht bei jedem Menschen auf die gleiche Weise.
Neurodivergenz ist vielfältig und genauso vielfältig darf auch Yoga aussehen.
Erfahre mehr darüber, wie ich Yoga mit ADHS praktiziere, welche Anpassungen hilfreich sein können und warum ein individueller Ansatz oft nachhaltiger ist als allgemeine Empfehlungen.